Redescript – Feras

“…und sie dreht sich doch!” 

“…und sie dreht sich doch!” 

Berühmtes trotziges Zitat des Verschwörungstheoretikers Galileo Galilei nachdem er gezwungener Maßen seine kruden Thesen widerrufen hatte. 

Behauptete doch dieser rechtsoffene Verschwörungsmystiker tatsächlich, dass sich die Erde um die Sonne drehe. Dabei hatte die Obrigkeit, in diesem Fall verkörpert durch die Römisch-Katholische Kirche eindeutig und von Experten gestützt klargestellt, dass dies keines Falls so sein kann. 

Aber so sind sie nun mal, diese irregeleiteten Unruhestifter. Ok, zugegebener Maßen stellte sich im Nachgang heraus, dass er Recht hatte.

Und ja, seine These war evidenzbasiert und stützte sich auf nachvollziehbare Beobachtungen, die eine sehr klare Datenlage ergaben. 

Naja, heute könnte so ein Fauxpas in unserer wissensoffenen, aufgeklärten, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zum Glück nicht mehr passieren.

Gerade in einer nationalen Krise würde man sehr schnell alle namenhaften Experten der betroffenen Wissensgebiete an einen Tisch holen um im Diskurs ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen.

Auch wenn man ggf. im ersten Moment vorsichtshalber umfangreiche Maßnahmen ergreifen würde, so würde man natürlich auch umgehend repräsentative Studien anstreben um evidenzbasierte Daten zu gewinnen und sich keines Falls für längere Zeit nur auf theoretische Hochrechnungen verlassen. 

Man würde die verschiedenen Sichtweisen der Experten und den Diskurs offen kommunizieren und Maßnahmen den gewonnenen Erkenntnissen anpassen, anstatt sich nur auf eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern und deren Expertise zu verlassen. Dies umso mehr, wenn etwaige Entscheidungen und Maßnahmen massive Folgen nach sich ziehen würden. 

Auf gar keinen Fall würde man bis dahin als verdient und namhaft geltende Wissenschaftler diskreditieren und den öffentlichen Diskurs verweigern nur um das Gesicht zu wahren und den eingeschlagenen Regierungskurs zu rechtfertigen.

Man würde auch schon gar nicht schwerwiegende Maßnahmen aufrechterhalten oder gar erst einführen (wie z.B. eine Maskenpflicht) um eigene Fehleinschätzungen zu verschleiern. 

Wer unserer Regierung ein solch eklatantes Fehlverhalten vorwirft und meint diese ungeheuerliche Behauptung auch noch mit Daten und dem Benennen von Fakten unterfüttern zu müssen ist zweifelsohne ein Verschwörungstheoretiker… 

…oder er hat sich eigenständig informiert, was noch viel, viel schlimmer ist! Soweit die Fiktion… 

Aber was haben wir tatsächlich gesehen in den letzten Monaten? Ein Motto in unserem Videoclip zur heutigen Kundgebung lautet ja: Furcht ist niemals ein guter Berater. 

Jedoch haben wir in den letzten Monaten gesehen, wie Menschen letztlich gezielt unter die Knechtschaft von Furcht gebracht wurden.

Wir haben ein Strategiepapier der Bundesregierung gesehen, dass ganz bewusst auf die Verbreitung von Furcht setzt und das in seiner Strategie sogar explizit Kinder anvisiert hat um diese in Furcht zu versetzen. 

Wir haben gesehen wie durch den Einsatz von Furcht und Fehlinformationen die Bürger für die Maßnahmen der Regierung gefügig gemacht wurden.
Und wir haben gesehen wie unsere etablierten Medien eben diese Furcht massiv bedient und geschürt haben. 

Dies geschah auf der einen Seite in einer Art Dauerberieselung durch entsprechend ausgewählte Bilder und Beiträge
und auf der anderen Seite durch das Weglassen von Informationen , Zahlen und Expertenstimmen, die für ein realistische Bild absolut notwendig gewesen wären.

Wir haben gesehen wie bis dato als namenhaft und hochrangig anerkannte Mediziner und andere Wissenschaftler in einem erschreckenden Ausmaß öffentlich diskreditiert wurden, wenn sie dem Regierungskurs widersprachen.
Ebenso sahen sich viele Bürger, die sich kritisch gegenüber dem Regierungshandeln gehäußert haben Ausgrenzung und Diffamierung ausgesetzt. 

In den etablierten Medien gab es nur noch die eine legitime Einstellung. (An dieser Stelle: Grüße an Rezo, dein Traum vom letzten Jahr ist wahr geworden)
Wer dagegen verstieß wurde entsprechend gelabelt und stigmatisiert. 

Wir haben gesehen wie ein Volk von rund 83.000.000 Menschen nicht etwa auf Grundlage der nüchtern betrachteten Gefahr und der sorgfältig abgewogenen Verhältnismäßigkeit, sondern aufgrund der künstlich erzeugten Furcht vor dem Virus in Isolation und soziale Distanz gebracht wurde. 

Wir haben gesehen wie auf der Grundlage dieser Furcht, das gesellschaftliche Leben eines ganzen Landes in weiten Teilen zum Stillstand gebracht, enormer wirtschaftlicher Schaden verursacht und Existenzen vernichtet wurden. 

Wir haben gesehen wie Kinder, nach monatelangem Unterrichtsausfall und Trennung von Freunden und Verwandten nun einer traumatisierenden Schulsituation mit Maskenpflicht und überzogenen Abstands- und Hygieneregeln ausgesetzt werden.
Wir haben gesehen wie alte und sterbende Menschen ihre letzten Tage ohne den Beistand ihrer Angehörigen verleben mussten. 

Auch die Begleitung durch einen geistliche Beistand wurde Sterbenden verwehrt.  

Bei alledem sehen wir, dass unsere Regierung, die wir die Bürger gewählt haben, damit sie uns dient,
wider besseren Wissens versucht die Pandemie und damit die Furcht vor der Pandemie künstlich aufrechtzuerhalten. 

So heißt es im Rahmen des Konjunkturpaketes vom Anfang dieses Monates: “Die Coronapandemie endet, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht.Derweil werden fleißig die Testzahlen erhöht um irgendwie noch ein paar positiv getestet zusammen-zubekommen und eine Maskenpflicht wurde eingeführt die zwar niemanden Schütz aber die Bürger daran erinnern soll, dass wir gerade erst am Anfang der Pandemie und damit der vielbenannten neuen Normalität stehen 

Eine Maskenpflicht, die dazu dient die Furcht vor der Ansteckung aufrechterhalten soll. 

Wir haben aus meiner Sicht leider inzwischen den Punkt überschritten, wo man hoffen könnte, die Bundesregierung hat in guter Absicht gehandelt sich nur anfänglich vergaloppiert und würde dies korrigieren. 

Wir haben gesehen wir die Grundrechte über Monate am Parlament vorbei ausgesetzt wurden und wie ein solches Vorgehen im neuen Infektionsschutzgesetz verankert wurde. Wir haben gesehen wie Begehrlichkeiten wach geworden sind, die staatliche Überwachung des Bürgers auszweiten. Sei es durch entsprechende Apps, Einführung von Impfnachweisen oder Aufstockung des Personals in den Gesundheitsämtern mit der Aufgabe zur Kontaktnachverfolgung

Das und vieles mehr haben wir in den letzten Monaten gesehen. 

Was wir stattdessen sehen wollen, ist eine Regierung die nicht versucht durch Furcht und Manipulation Macht auszuüben, sondern sich stattdessen als Dienerin des Volkes begreift. D.h. Eine Regierung die in Ihrem Handeln Achtung und Ehrfurcht erweist vor den Bürgern als Souverän dieses Landes. 

Wir wollen eine Regierung sehen, für die die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger wieder ein so hohes Gut darstellt, dass für sie sowohl das eigenmächtige Aussetzung von Grundrechten am Souverän vorbei, als auch eine Ausweitung von staatlicher Überwachung absolut tabu ist. 

Genauso wie die Idee ggf. einen staatlichen Impfzwang einzuführen sich im Angesicht des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit und der Würde des Menschen verbietet 

Wir wollen eine Regierung sehen, die sich in ihrem Handeln nicht durch Furcht leiten lässt, sondern durch Besonnenheit und vor allen Dingen der Verpflichtung zur Wahrheit, selbst wenn dies zu ihrem Nachtteil ist.Eine Regierung die sich gerade in Krisenzeiten nicht nur auf eine kleine Handvoll Wissenschaftlern stützt, die sie in ihrem Handeln bestätigt sondern den wissenschaftlichen Diskurs sucht und fördert umso durch eine möglichst breitgefächerte Gruppe von Experten und der Synergie von Fachwissen zu dem besten Ergebnis zu kommen. 

Und zwar das beste Ergebnis für das Land und die Bürger, nicht für sich selbst oder einer Lobby die sie vertreten. 

Und zu guter Letzt möchten wir sehen, dass das kritische Hinterfragen des gesellschaftlichen Narratives und das kritische Hinterfragen des Regierungshandeln wieder als ein wichtiger, unverzichtbarer Bestandteil einer freien und pluralistischen Gesellschaft angesehen, begrüßt und gefördert wird. 

Denn wenn wir dahin kommen, dass Menschen aus Furcht vor negativen Konsequenzen sich nicht mehr trauen öffentlich Kritik zu Äußern und zu Hinterfragen, ist das ein absolutes Armutszeugnis für unser Land und ein sehr gefährlicher Zustand für unsere Gesellschaft. 

Wir fordern daher, die sofortige Aufhebung aller Coronamaßnahmen
und die juristische Aufarbeitung des Regierungshandelns durch einen unabhängigen Corona-Untersuchungsausschuss. 

Liebe Bundesregierung:
Wir rufen euch eindringlich zur Umkehr auf! 

Und ich rufe als Christ die Gemeinde Jesus eindringlich dazu auf, die Wahrheit zu suchen und sich nicht mehr mit dem Handeln dieser Regierung eins zu machen! 

Liebe Bundesregierung: Das eine dürft ihr wissen. Wir werden uns auf gar keinen Fall vor der Furcht beugen. Und wir werden es nicht zulassen, dass ihr mit eurer neuen Normalität durchkommt! 


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