WHO warnt nach 11 Monaten vor Anwendung des PCR-Tests

Die „Weltgesundheitsorganisation“ WHO hat am 14. Dezember auf ihrer Webseite eine Gebrauchsinformation von PCR-Tests veröffentlicht. Diese kommt reichlich spät, denn das Narrativ vieler  Regierungen sowie die angeblichen Infektionszahlen, die Einschränkungen und die Lockdowns begründen sich auf dem von der WHO zertifizierten PCR-Test, der von dem Charité-Virologen Christian Drosten entwickelt worden ist.

Die WHO schreibt, dass Rückmeldungen von Anwendern über ein erhöhtes Risiko für falsche SARS-CoV2-Ergebnisse beim Testen von Proben mit PCR-Reagenzien eingegangen seien. Wie bei jedem diagnostischen Verfahren seien die positiven und negativen prädiktiven Werte für das Produkt in einer gegebenen Testpopulation wichtig zu beachten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit einem positiven Ergebnis tatsächlich mit SARS-CoV2 infiziert sei, sinke mit abnehmender Positiv-Rate.

Daher werde Gesundheitsdienstleistern empfohlen, die Testergebnisse zusammen mit den klinischen Anzeichen von Symptomen, dem bestätigten Status aller Kontakte usw. zu berücksichtigen.

Anwender von PCR-Reagenzien sollten die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen, um festzustellen, ob eine manuelle Anpassung des PCR-Positiv-Schwellenwerts erforderlich sei, um etwaiges „Hintergrundrauschen“ zu berücksichtigen, das dazu führen könne, dass eine Probe mit einem hohen Zyklusschwellenwert als positives Ergebnis interpretiert werde.

Das Prinzip des PCR bedeute, dass bei Patienten mit hoher Viruslast wenige Zyklen für den Virusnachweis erforderlich seien und der Ct-Wert daher sehr niedrig sein werde. Umgekehrt bedeutete ein hoher Ct-Wert bei Proben, dass viele Zyklen für den Virusnachweis erforderlich wären. Die Unterscheidung zwischen „Hintergrundrauschen“ und dem tatsächlichen Vorhandensein des Virus sei schwer festzustellen.

Daher wird in der Gebrauchsanweisung angegeben, wie Proben am oder nahe dem Grenzwert für PCR-Positivität zu interpretieren sind. In einigen Fällen wird in der Gebrauchsanweisung angegeben, dass der Cut-off manuell angepasst werden sollte, um sicherzustellen, dass Proben mit hohen Ct-Werten nicht aufgrund von „Hintergrundrauschen“ fälschlicherweise als SARS-CoV-2 erkannt werden.

WHO: „Berücksichtigen Sie alle positiven Ergebnisse (SARS-CoV-2 nachgewiesen) oder negativen Ergebnisse (SARS-CoV-2 nicht nachgewiesen) in Kombination mit dem Probentyp, den klinischen Beobachtungen, der Patientengeschichte und den epidemiologischen Informationen. Geben Sie den Ct-Wert im Bericht an den anfragenden Gesundheitsdienstleister weiter.“

Der US-Bundesstaat Florida reagierte bereits Anfang Dezember auf die hohe Rate von „falsch-positiven“ Corona-Tests, verursacht durch die zu hohen Ct-Werte bei PCR-Tests. Florida legte deshalb für die Testung mit PCR-Tests fest, dass nur noch solche Fälle als „positiv“ gezählt werden dürfen, welche unter einem bestimmten Ct-Schwellenwert liegen. Während allgemein noch ein Ct-Wert von 38-40 als „positiv“ gewertet wird, gilt man in Florida nur noch als „positiv“, wenn der Ct-Wert zwischen 25 und 34 liegt.

Die Zahl der „Infektionen“ oder „falsch-positiv“-Tests dürfte damit in Florida dramatisch gesunken und die Pandemie – zumindest in Florida – praktisch vorüber sein.

Das spiegelt sich auch im öffentlichen Leben wider, denn in Florida gibt es weder Maskenpflicht noch Lockdowns.


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